Ergebnis
Die Fehlererkennung wurde über 20 000 Durchläufe je Fehlerart geprüft. Alle ungeradzahligen Bitfehler werden zuverlässig erkannt; bei geradzahligen und gebündelten Fehlern bleibt eine kleine Restlücke, wie sie für dieses Prüfverfahren erwartbar ist. Der Speicheraufwand dafür liegt bei gut einem halben Prozent.
Eine Idee, die sich nicht bestätigt hat
Ein zusätzlicher Versuch, bei erkanntem Fehler automatisch einen plausiblen Ersatzwert einzusetzen statt nur den Fehler zu melden, brachte im Mittel keinen Qualitätsgewinn (−0,11 dB) und in einzelnen Fällen einen deutlichen Verlust bis −5,3 dB.
Was den Fall doch noch gerettet hat
Ein nachgeschalteter Sicherheitsfilter entscheidet inzwischen je Fall, ob der Ersatzwert überhaupt eingesetzt wird. Mit ihm liegt der Mittelwert bei +0,21 dB, der schlechteste Fall bei −0,15 dB statt −5,3 dB — beide katastrophalen Fälle wurden korrekt ausgesperrt. Kosten: 2 Byte pro Bild.